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Amnesty International stellt sich vor

Amnesty International setzt sich für die Menschenrechte ein

Seit 1961 setzt sich Amnesty International für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen und für die weltweite Verwirklichung der Menschenrechte ein. Mit mehr als einer Million Mitgliedern und Unterstützerlnnen in über 140 Staaten ist Amnesty zu einer erdumspannenden Bewegung geworden, die von der Öffentlichkeit gehört und von Regierungen gefürchtet wird. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen bildet die Grundlage der Arbeit von Amnesty. Dabei konzentriert sich die Organisation auf bestimmte Rechte eines jeden Menschen; wie das Recht auf Meinungsfreiheit, auf Freiheit von Diskriminierung sowie auf körperliche und geistige Unversehrtheit. Wann immer diese Rechte verletzt werden, wird Amnesty International aktiv. Die Menschenrechtsorganisation startet weltweit Aktionen:

- zur Freilassung von gewaltlosen politischen Gefangenen,
- zugunsten fairer und zügiger Gerichtsverfahren für alle politischen Gefangenen,
- gegen grausame Behandlung, Folter und Todesstrafe,
- gegen das 'Verschwindenlassen' und politischen Mord,
- zum Schutz politischer Flüchtlinge,
- gegen den internationalen Transfer von Waffen, falls diese zu Menschenrechtsverletzungen im Empfängerland führen,
- gegen Verstöße bewaffneter politischer Gruppen wie Geiselnahme und Folter.

Amnesty International ist unabhängig

Politische und finanzielle Unabhängigkeit ist die Voraussetzung für die Glaubwürdigkeit von Amnesty International. Nur so kann die Organisation zu jedem Zeitpunkt in jedem Land aktiv werden. Amnesty nimmt keine Rücksicht auf ideologische Standpunkte, politische oder wirtschaftliche Interessen. Wo immer Menschen unterdrückt und verfolgt werden, prangert Amnesty dies kompromisslos an. Amnesty International finanziert ihre Arbeit allein durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Erbschaften. So wird sichergestellt, dass weder Regierungen noch andere einflussreiche Institutionen die Aktivitäten der Organisation beeinflussen können.

Amnesty International deckt auf

Um Menschenrechtsverletzungen aufzuspüren und die Fakten abzusichern, bedarf es oft umfangreicher Recherchen. In den dafür zuständigen Abteilungen des Internationalen Sekretariats in London sind zahlreiche Fachkräfte damit beschäftigt, Informationen über Menschenrechtsverletzungen zu sammeln, zu analysieren und auszuwerten. Hunderte abonnierter Zeitungen und Zeitschriften, Stellungnahmen von Regierungen, Berichte von Rechtsanwältinnen, kirchlichen Organisationen und örtlichen Bürgerrechtsgruppen, Aussagen von ehemaligen Gefangenen und Angehörigen inhaftierter Personen werden gesichtet. Zusätzlich informieren sich Amnesty-Delegationen vor Ort über Menschenrechtsverletzungen. Sie beobachten Prozesse, befragen Gefangene oder sprechen mit Regierungsvertretern.

Amnesty International hat Erfolg

Die Methode, Menschenrechtsverletzungen publik zu machen und die Verantwortlichen öffentlich anzuklagen, hat Erfolg, immer wieder erfährt AI, dass Menschen für die sie sich eingesetzt hat, ärztlich betreut, nicht mehr gefoltert oder sogar freigelassen werden.
"Nach meiner Freilassung", so ein ehemaliger gewaltloser politischer Gefangener, "bat mich der Präsident in sein Büro. 'Wie ist es möglich, dass ein Gewerkschafter wie Sie so viele Freunde auf der Welt hat?', wollte er wissen. Er zeigte mir eine riesige Kiste voller Briefe, die zu meinen Gunsten eingetroffen waren."

Der Bürgerrechtler Wei Jingsheng wurde nach insgesamt 18 Jahren Haft in der Volksrepublik China freigelassen. In einem Brief an Amnesty schreibt er: "Eure Arbeit ist so enorm wichtig für die Menschen, die unter politischer Unterdrückung leiden. Sie ist vielleicht erfolgreicher als Euch selbst klar ist. Ich möchte Euch allen eine Botschaft schicken: Bitte macht weiter so."
Bereits 1977 erhielt Amnesty International den Friedensnobelpreis für ihren Beitrag zur "Sicherung der Grundlagen für Freiheit, Gerechtigkeit und damit auch für den Frieden in der Welt."